7-Meilen-Stiefel
Eselsohren
Ahnentafel
Silbersee

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Akinator :-))

Hier hab ich etwas total lustiges: den Akinator. :-))

Er liest die Gedanken und kann erraten, an welche Person Ihr gerade gedacht habt. Bei mir lag er zu 80% richtig. Viel Spaß :-))

 

Zum Akinator kommt Ihr hier

 

Ein Glückskind

von Thomas Buergenthal

Thomas Buergenthal ist ein echtes Glückskind. Er überlebte nicht nur den Aufenthalt in mehreren Konzentrationslagern und die Transporte dorthin, er überlebte auch den Todesmarsch.

Eine sehr eindrucksvolle Biographie von einem, der viele Grauen hinter sich gebracht hat. Absolut Lesenswert!!

 

 

Transportnummer VIII/1 387 hat überlebt

von Margot Kleinberger

Margot Kleinberger wurde als Kind in das Konzentrationslager Theresienstadt verbracht. In ihrem Buch schildert sie, wie sie diese Zeit überlebt hat und welches Glück sie nach dem Krieg hatte. Besonders eindrucksvoll ist die Tatsache, dass an ihr im KZ medizinische Test durchgeführt wurden. Hier lag sie bereits im Sterbezimmer, konnte monatelang nicht gehen oder sprechen. Die Erzählung hält sich kurz, vieles wiederholt sich.

 

Ellis Kaut - Nur ich sag ich zu mir

... so heißt die Biographie der Schöpferin des kleinen Kobolds Pumuckl. Der Untertitel des Buches lautet: Mein Leben mit und ohne Pumuckl. Dieser Titel ist sehr treffend gewählt. Denn ein so langes Leben, die Künstlerin ist 1920 geboren, existiert nicht durch ihre Bücher und Figuren, vielmehr ist so eine Figur wie Pumuckl Zeugnis eines Prozesses, der in einem Menschen stattgefunden hat. So beschreibt Ellis Kaut ihr langes Leben, ihre Ausbildung zur Schauspielerin, als Bildhauerin, gibt Zeugnis von der Belastung des zweiten Weltkrieges und der räumlichen Trennung von ihrem Mann, der als Soldat an der Front kämpfte.

Was mich an dieser Biographie so anrührte ist die punktgenaue Ehrlichkeit der Autorin, die viele Chancen ziehen ließ. Obwohl sie von klein auf weltberühmt werden wollte, entscheidet sie sich in vielen Phasen des Lebens immer für die Menschen, die ihr nahe stehen und für ihr Gefühl für richtig oder falsch. Das verleiht ihrem ganzen Leben eine Note spielerischer Leichtigkeit, in dem sie immer genau das tat, was ihr gerade wichtig und richtig erschien und was sie dann bestechend klar auch durchführte. Es ist ein nur kleines Büchlein, verglichen mit so einem langen Leben. Aber es ist lehrreich. Es zeigt uns, dass Entschlossenheit vermag viele Türen zu öffnen und dass das Wichtigste doch immer die Verbindung zu den Menschen ist, die uns nahe stehen. Die großen Dinge der Weltgeschichte scheinen hier oft in den Hintergrund zu treten, der Vordergrund wird durch ihre Lebendigkeit eingenommen. Doch, wie auch in den Pumucklgeschichten selbst, stehen im Hintergrund oft sehr ernste Dinge. Der Erfolg, so schön er auch ist, ist Nebensache. Wir bräuchten viel mehr solche Bücher.

Ich persönlich verdanke dem kleine Kobold Pumuckl sehr viel. Zwar waren Bücher für mich immer wichtig, aber bei Pumuckl habe ich die Liebe zur Sprache gelernt. Pumuckl spielt mit Sprache, er erarbeitet sich die Sprache, er jongliert Begriffe um dann ein Wort herauszubringen, das auf alle Fälle ein gute Wort ist. Zu gut erinnere ich mich an das Hörspiel "Pumuckl und die Bergtour". Da sagt Meister Eder, der möchte, dass der Kobold zu Hause bleibt: "das wird doch langweilig", worauf Pumuckl sagt: "Nein, das wird mir ganz kurzweilig". Dieses Wortspiel erklärt den Begriff kurzweilig so schön und treffsicher, dass ihn kein Kind der Welt wieder vergessen wird. Man findet bei ihr unzählige solcher Beispiele.

 

Weihnachten - Hans Christian Andersen

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern von Hans Christian Andersen.

Hans Christian Andersen wurde am 2. April 1805 in Dänemark geboren. Er ist der berühmteste Dichter Dänemarks. Als Jugendlicher wollte er zuerst Schauspieler werden, dann Sänger. Aber beides gelang ihm nicht. Bereits zu dieser Zeit begann er zu schreiben. Insgesamt schrieb er 160 Märchen. Kaum einer weiß, dass er auch Novellen und Reiseberichte geschrieben hat.
Zu den bekanntesten Märchen zählt die furchtbar traurige Geschichte "Die kleine Meerjungfrau", die wahrscheinlich alle von Euch kennen. Walt Disney´s Film Arielle ist von dieser Vorlage übernommen. Allerdings ist die ursprüngliche Geschichte von Hans Christian Andersen viel trauriger, denn geschrieben hat er sie, weil er sich in ein Mädchen verliebte, das bereits einem anderen Mann versprochen war.

Weitere bekannte Märchen von ihm sind "Die Prinzessin auf der Erbse", "Der Standhafte Zinnsoldat", "Das häßliche Entlein", "Die Schneekönigin", "Des Kaisers neue Kleider".

Er starb im Alter von 70 Jahren am 4. August 1875 als bekannter Künstler in Kopenhagen. Vom dänischen König bekam er den höchsten Orden verliehen. (Quelle Wikipedia)

 

Hier findet Ihr noch ein paar andere Weihnachtsgedichte und -geschichten

 

Die Märchen von Hans Christian Andersen nennt man übrigens Kunstmärchen. Kunstmärchen sind Märchen, die ein Dichter selbst erfindet, oder, wenn er eine Geschichte hört, die ihm gefällt, sie so lange bearbeitet, bis sie auch schriftstellerisch ein Märchen ist. Anders war das zum Beispiel bei den Gebrüdern Grimm. Sie haben ihre Märchen so gesammelt und aufgeschrieben, wie sie ihnen von den Völkern erzählt wurden.

 

 

Die Heinzelmännchen zu Köln

 

Astrid Lindgren Jahr

Wer war Astrid Lindgren? Astrid Lindgren war eine schwedische Kinderbuchautorin. Wir alle kennen die Geschichten von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertocher oder von Karlsson vom Dach.

Geboren wurde Astrid Lindgren am 14. November 1907. Bis zu ihrer Heirat hieß sie übrigens Astrid Anna Emilia Ericsson.

Astrid Lindgren hat selbst gesagt, dass sie eine sehr glückliche Kindheit hatte. Sie bekam viel Geborgenheit von ihren Eltern, die sich sehr liebten und sie hatte viel Freiheit. Das war für sie wohl sehr wichtig. Nach ihrem Realschulabschluss fing sie bei der Zeitung in Näs als Volontärin an, das bedeutet, sie machte dort eine Ausbildung und wurde Journalistin. Mit 18 Jahren machte sie noch eine Ausbildung zur Sekretärin in Stockholm.

Der Grund für ihren Umzug nach Stockholm war ihre Schwangerschaft. Astrid Lindgren wollte den Vater ihres Kindes nicht heiraten. Damals war es nicht so einfach wie heute, eine alleinerziehende Mutter zu sein. Die Leute redeten und tratschten sehr viel und machten einem das Leben schwer. Ihren Sohn Lars brachte sie heimlich in Kopenhagen zur Welt. Dort kam er in einer Pflegefamilie unter. Erst drei Jahre später, als die Pflegemutter sehr krank wurde und sie nicht mehr in der Ausbildung war, konnte sie ihren Sohn zu sich holen und heiratete Sture Lindgren. Ein paar Jahre später bekam sie noch eine Tochter, Karin. Unter dem Namen Karin Nyman wurde sie als Übersetzerin bekannt.

Astrid Lindgren wollte übrigens nie Schriftstellerin werden, sie war über 30 als sie mit dem Schreiben anfing. Und das war mehr ein Zufall. Ihre Tochter Karin war krank und hatte sich einen Namen ausgedacht: Pippi Langstrumpf. Ihre Mutter sollte ihr Geschichten dazu erzählen. Als sich Astrid Lindgren den Fuß bebrochen hatte, schrieb sie die Geschichte von Pippi auf. Sie reichte das Buch bei einem Verlag ein - und das Buch wurde abgelehnt. Erst im zweiten Anlauf gelang es ihr, das Buch zu veröffentlichen. Der Verlag stellte sie auch gleich als Lektorin ein und sie baute die Kinderbuchabteilung auf. Dort blieb sie bis zu ihrer Pensionierung.

Astrid Lindgren war wohl eine sehr lebenslustige Person. Sie setzte sich für die Rechte der Frauen ein, für das Recht auf einen würdigen Tos und kletterte mit fast 70 Jahren mit ihrer Freundin um die Wette auf einen Baum.

Am 28. Januar 2002 stirbt sie mit 94 Jahren.

 Übrigens ist Astrid Lindgren "Schuld" daran, dass ich mit vier Jahren schon einen eigenen Hund wollte, schließlich bekam Lillebror aus Karlsson vom Dach auch einen. Mit diesem Wunsch bin ich meinen Eltern volle zehn Jahre auf die Nerven gegangen - dann haben sie es endlich erlaubt und Miro, ein Wolfshund-Schnauzer-Mischling zog zu uns.

(Quelle: Wikipedia, Brockhaus))