7-Meilen-Stiefel
Eselsohren
Ahnentafel
Silbersee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lichte Momente

Oft sind wir unterwegs und sehen nichts. Weil wir so gut eingespurt sind, gut strukturiert haben, zu wenig Zeit haben oder in Gedanken sind. Dabei sind kleine Eindrücke manchmal sehr erfrischend. So habe ich beschlossen, diese Wochen für mich Wochen der Beobachtungen einzuläuten. Einfach mal zu sehen, was man an kleinen Dingen wahrnimmt, wenn man durch die Straßen geht, zu Hause im Sessel sitzt oder gedankenverloren aus dem Fenster sieht.

 

 

Wo sind eigentlich all die Blader hin?

 

Wie sieht die Stadt wohl aus der Sicht der Mäuse aus?

 

Schnupfen ist ein scheußliches Lebensgefühl.

 

Markt Schwaben ist eigentlich ganz hübsch - vor allem die Schwimmhalle ist cool.

 

Schon wieder Schnee...

 

Wenn ist der S-Bahn die Scheiben zerkratzt werden ist das an sich schon Vandalismus - aber wenn da einer ZWERGALAUFSTAND da rein ritzt, dann dreht sich mir der Magen um: a) Frechheit und b) falsch geschriebene Frechheit

 

Meine Güte, bin ich heute müde und den Friseur hab ich noch nicht angerufen.

 

Wenn Macht nur zum eigenen Vorteil eingesetzt wird, wird sie für andere zur Ohnmacht.

 

Oft funktioniert Elite nur dadurch, dass man Fragenden den Weg versperrt.

 

Sind Bayern wirklich so grantig - ich empfinde das als gemütlich.

 

Die Fußspuren, die ich vor einer Stunde in den Garten getreten habe, sind schon wieder verschneit.

 

Otti Fischer geht es anscheinend immer schlechter. Im neuen Bullen von Tölz sieht man es.

 

Die Dame ist nett. Tapfer kämpft sie sich mit ihren Gehstöcken über die letzte Eisscholle, die heute noch liegen geblieben ist. Danach ist sie sehr stolz und zufrieden. Manchmal will man einfach den schwierigen Weg nehmen. :-)

 

Tatsächlich gibt es hier noch Rotkehlchen. Direkt am Bahnsteig.

 

Mittwoch:

Wie still die Welt wird, wenn es schneit.

 

Dienstag:

Es gibt Tage, da ist anscheinend jeder grantig. Ob an Horoskopen doch was dran ist? Gleich mal was beim Universum bestellen...

 

Montag

Ein Tulpenstrauß in meiner Wohnung mutet seltsam an. Vor allem neben der Weihnachtskrippe.

 

Sonntags fahren die Auto, die es nicht können. Es ist viel gefährlicher als unter der Woche. Ich frage mich, ob sich die unsicheren Fahrer und den anderen unsicheren Fahrern sicherer fühlen?

 

Samstag:

Gute Laune ist ansteckend :-)

 

Freitag:

Es ist kalt draußen. Ich erkenne es daran, dass fast jeder, der hier vorbei läuft, die Schultern hochgezogen hat.

 

Donnerstag:

Ich halte ein Buch in der Hand. Mal wieder fällt mir auf, wie ästhetisch schön so ein Buch eigentlich ist. Symmetrie macht schön. Es ist ein wundervolles Gefühl so ein Buch in der Hand zu halten, die Seiten zu spüren, den Deckel aufzuklappen. Nicht so sehr die Geschichte darin ist interessant, ein Buch ist einfach an und für sich ein schöner Gegenstand.

 

Mittwoch:

Ich sitze im Auto. Das Auto läuft warm. Inzwischen sehe ich aus dem Fenster. Ein älteres Ehepaar bleibt stehen. Sie betrachten mein Klingelschild und versuchen einen Blick in den Garten zu werfen. Was sie wohl dort vermuten?

 

Dienstag:

Die Isar ist glasklar. Man kann bis auf den Grund sehen. Im Sommer gleicht sie eher einer trüben Brühe.

 

Montag:

Ich muß dringend zum Friseur.

 

Sonntag:

Die Kirchenglocken von der Nebenstraße - ich habe sie erst ein oder zwei Mal gehört.

 

Samstag:

Zwei Hunde spielen miteinander. Ohne Ziel, ohne Zweck, nur aus Spaß am Spiel und an der Bewegung.

 

Freitag:

Es hat gerade etwas geschneit. Ein feiner Schneestaub liegt auf den Straßen. Mitten in der Stadt an einer sehr bewohnten und befahrenen Straße, in der von dem Schneestaub nach fünf Minuten schon nichts mehr übrig ist gibt es einen kleinen Platz von ca. 5 auf 5 m. Hier geht keiner entlang, denn dieser Fleck führt zu keinem Ziel. Darin sehe ich einen ganzen Haufen Krähenfußabdrücke. Der kleine Fleck ist übersäht davon. Und mir wird klar, dass genau hier, keine halbe Stunde zuvor, eine kleine Gruppe Krähen herumgelaufen ist. Es sieht hübsch aus, die vielen Krähentapser in dem frischen Schnee. Sind sie stolziert, haben sie Futter gesucht, hatten sie nur Spaß daran, hier etwas spazieren zu gehen? Wir leben hier nicht alleine, überall um uns herum leben andere Lebewesen.

 

Samstag:

Von meiner Decke im Schlafzimmer hängt eine Spinnwebe. Auch ich wohne hier nicht alleine, bin aber die einzige, die hier Miete zahlt.

 

Sonntag:

Ein Hund hatte eine blutige Pfote. Seine Tapser laufen über die Brücke. An einer Stelle ist er ein paar Stufen zur Isar hinuntergelaufen. Ob sein Besitzer schon gemerkt hat, dass er blutet.

 

Montag:

Der Fahrkartenabstempelautomat hat keine Farbe mehr. Er hat nur drei Löcher in die Fahrkarte gepresst. Gilt die jetzt? Zahle ich meine 40 Eur Strafe, wenn ich noch einmal, also doppelt stempele oder zahle ich Strafe, wenn ich es nicht tue?

 

Dienstag:

Seltsam, alle Menschen, die mir heute in der U-Bahn entgegenkommen sehen unglaublich müde aus. Alle haben Augenringe, sind blaß und sehen nicht richtig glücklich aus. Die Frauen sehen müder aus als die Männer.

 

Mittwoch:

Da liegt ein Luftballon mit einem Rest Gasfüllung. Was der wohl für einen Weg hinter sich hat?

 

Donnerstag:

Seltsam, mir ist noch nie zuvor wirklich aufgefallen, dass mein eigenes Gesicht im Spiegel für mich am wenigsten bekannt ist.

 

 

 

Wanderschaften im Netz

 

Kennzeichen dieser Rätsel ist, dass sie alle komplett im Internet zu lösen sind. Man muß nur ein bisserl googeln und suchen.

 

Viel Spaß!

Erste Sätze

Folgendes Rätsel nährt sich aus ersten Sätzen. Viel Spaß beim Lösen! ****
   

1.

Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses       getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.

Nimm den 2. Buchstaben des Nachnamens des Dichters und trage ihn an     4. Stelle ein. Nimm den 4. Buchstaben des Vornamens und trage ihn an 5. und 6. Stelle ein. Nimm den 5. Buchstaben des Vornamens des Dichters und trage ihn an 10. Stelle ein.

   
2.

John Franklin war schon zehn Jahre alt und noch immer so langsam, dass er keinen Ball fangen konnte.

Nimm den vierten Buchstaben des Nachnamens des Autors und trage ihn an 2. Stelle ein. Nimm den fünften Buchstaben und trage ihn an 12. Stelle ein.

   
3.

Meine eigene Person hat mich nie sonderlich interessiert, doch das hieß nicht, daß ich auf Wunsch einfach hätte aufhören können, über mich nachzudenken - leider nicht.

Nimm den 5. Buchstaben des Nachnamens des Autors, der 1993 für dieses Buch den Europäischen Literaturpreis bekam, und trage ihn an 11. Stelle ein.

   
4.

»Na, jetzt sag mir nur um Gotteswillen, wo willst du eigentlich hin, Hellwig?«

Nimm den 4. Buchstaben des Nachnamens der Mutter der Triviallitertur und stelle ihn an 9. Stelle des Lösungswortes.

   
5. In der Straße St. Honoré war das kleine Haus gelegen, welches Magdaleine von Scuderi, bekannt durch ihre anmutigen Verse, durch die Gunst Ludwigs XIV. und der Maintenon, bewohnte.
Das bekommt ihr praktisch geschenkt: setzt den 1. Buchstaben des Nachnamens an 1, Stelle des Nachnamens
   
6. Was ich von der Geschichte des armen ... nur habe auffinden können, habe ich mit Fleiß gesammelt und lege es euch hier vor, und weiß, daß ihr mir's danken werdet. Ihr könnt seinem Geist und seinem Charakter eure Bewunderung und Liebe, seinem Schicksale eure Tränen nicht versagen
Nehmt den 1. Buchstaben des Vornamens des Autors und tragt ihn an 1. Stelle des Vornamens ein.  Nehmt den 5. Buchstaben des Nachnamens dieses Autors und tragt ihn an 3. Stelle ein.
   
7. Ratschluß der Götter, daß Odysseus, welchen Poseidon verfolgt, von Kalypsos Insel Ogygia heimkehre
Nehmt den 2. und 4. Buchstaben des Namens des Autors und fügt ihn an 8. Stelle zu einem zusammen.
   
  _________  _____________
1 2 3 4 5 6   7 8 9 10 11 12

Und um wen handelt es sich nun?

 

Bayernquesten *

  1. Münchens höchster Punkt liegt 579m über Normalnull. Wie heißt der Berg? Nimm von diesem Namen den zweiten Buchstaben und trage ihn an 4. und 11. Stelle ein.

  2. Dieser Berg befindet sich im 19. Stadtbezirk. Wie viele Stadtteile bilden zusammen den 19. Stadtbezirk. Ersetze den ersten Buchstaben durch einen lautgleichen anderen aus dem Alphabet und trage diesen an 1. und 3. Stelle ein.

  3. Das Petersbergerl gilt als die Keimzelle Münchens. Woher stammen die Mönche, die sich dort niederließen. Nimm von dem Standort des Klosters den 5. Buchstaben und trage ihn an 9. Stelle ein.

  4. In wessen Besitz ist das ehemalige Kloster heute? Nimm von dem Namen des „Geschlechts“ der Eigentümer den zweiten Buchstaben und setze ihn an 2. und 10. Stelle.

  5. Herzog Christoph der Starke war Ritter am ungarischen Hof. Wie hieß der König (uneigentlich)? Nimm von seinem zweiten Namen den 4. Buchstaben und trage ihn an 7. Stelle ein.

  6. Dieser König war ein sehr großer Bücherfreund. Wie hieß seine Bibliothek? Nimm davon den ersten Buchstaben des Langnamens und trage ihn an 5. Stelle ein. Nimm den letzten Buchstaben des Kurznamens und trage ihn an  6. und 8. Stelle ein.

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1  2  3  4     5 6  7 8 9 0 1

(kleiner Tipp: man braucht nur Wikipedia, um dieses Rätsel zu lösen)
 
 
Literaquesten

  

Nun, vielleicht haben ja ein paar Spaß an einem Literatur- und Poesierätsel ****

1. ......
Ich wag’ es heut mit kühnem Mut.
Was soll ich beben vor dem Kinde,
das niemand was zu Leide tut?

Von wem ist dieses Gedicht?
Nimm aus der dritten Strophe die zweite Zeile, sie gibt den Hinweis auf einen bekannten Filmproduzenten. Von dessen Nachnamen nimm den drittletzten Buchstaben und trage ihn an Stelle 5 und 18 ein

2. Dieser Filmregisseur drehte 1959 einen Film - wähle daraus 8 Buchstaben aus und du erhältst eine Psychogramm in Romanform von einem Autor, der seit der Verfilmung eines sehr nasenlastigen Werkes vor gar nicht allzu langer Zeit noch bekannter wurde, als er schon war.
Welchen Beruf übt die Hauptperson in diesem tierischen Roman aus. Wähle den ersten Buchstaben und setze ihn an 11. Stelle. Wähle den ersten Buchstaben des Autors und setze ihn an 4. und 6. Stelle.

3. Ersetze nun den ersten Buchstaben des Tieres, nachdem obiger Roman benannt ist und du erhältst einen Autor der 1884 in Wien gestorben ist.

Nimm seinen vierten Nachnamen und ersetze den zweiten Teil des Hauptwortes durch ...rad. Das Gesuchte befindet sich an einem kühlen Ort.
Wie heißt der Dichter? Nimm die letzten beiden Buchstaben seines Namens und setze sie an 19. und 20. Stelle. Nehmt den ersten Buchstaben seines Nachnamens uns setzt ihn an 7., 9., 15. und 21. Stelle.

4. Von diesem Poeten gibt es eine sehr bekannte Novelle.

Nimm den Spitznamen des Sohnes und trage den dritten Buchstaben an 1. Stelle und den 6. Buchstaben an 2., 10. und 22. Stelle ein.

5. Im ersten Kapitel dieser Novelle steht ein Gedicht. Nimm das Tier aus der dritten Strophe, zweite Zeile, zweites Wort und suche damit in Projekt Gutenberg nach einer Literatin, deren Bruder ebenfalls ein bekannter Literat ist.

Nimm aus seinem Nachnamen den ersten Buchstaben und setze ihn an 14. Stelle. Nimm den zweiten Buchstaben aus seinem Namen und setze ihn an 13. und 17. Stelle. Nimm den 5. Buchstaben aus dem Vornamen seiner Schwester und setze ihn an 12. Stelle.

6. von vorigem Dichter gibt es eine Art Wutanfall. Nimm das letzte Wort in der zweiten Zeile und suche nach einem solchen, bekannten, der aus dem Federhalter eines Goethschen Zeitgenossen geflossen ist.

Nimm den ersten Buchstaben seines Namens und setze ihn an 3. Stelle.

7. so nun habt ihr es fast geschafft, die letzen beiden Buchstaben für Platz 8 und 16 bekommt ihr praktisch geschenkt: denkt an einen bekannten Dramatiker, der sich in die andere Richtung bewegt hat, als der Held im letzten Gedicht: ein kleiner Tipp: er setze sich zwei Mal in seiner Schaffenszeit mit Heiligen Jungfrauen auseinander.

Na, habt Ihrs? Wie lautet das vollständige Zitat? (Die Null ersetzt die 10)



___ __ _____ ___ _____________
123 45 67890 123 456789012

(kleiner Tipp: man braucht, um dieses Rätsel zu lösen Wikipedia und Projekt Gutenberg)